Der Natur- und Vogelschutzverein Winterthur Seen (NVVWS) lädt zu seinem Herbstvortrag „Kostbare Dunkelheit“ ein.
Ein dunkler Nachthimmel mit sichtbarer Milchstrasse ist vielerorts selten geworden. Künstliches Licht gehört längst zum Alltag, kann aber Folgen für Menschen und Tiere haben. Die Erfindung des elektrischen Lichts war zwar ein wichtiger Fortschritt für die Menschheit. Kunstlicht wird aber immer mehr zum Problem für Mensch und Umwelt.
Die Neurowissenschaftlerin und Biologin Mirjam Münch spricht über den Einfluss von Licht in der Nacht auf Schlaf und Gesundheit. Sie forscht am Zentrum für Chronobiologie der Universität Basel zum Einfluss von Licht auf die menschliche Physiologie und das Verhalten.
Die Evolutionsbiologin Madeleine Giger richtet den Blick auf die Tierwelt. Unter dem Titel „Lebendige Nacht“ zeigt sie, wie Wildtiere mit der nächtlichen Stadtlandschaft umgehen. Sie ist leitende Kuratorin am Naturmuseum St. Gallen und Projektleiterin bei der Forschungs- und Beratungsgemeinschaft SWILD.
Eintritt frei/ Kollekte. Am Anschluss an den Vortrag wird ein Apéro angeboten.
