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Sozialunternehmer Nik Gugger

Vorname, Name: Nik Gugger
Wohnort, Lebenssituation: Winterthur, verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Sozialunternehmer und Gemeinderat
Engagement in Nachhaltigkeit: Sozial und ökologisch langfristige Lösungen für Menschen und Umwelt

Wann haben Sie angefangen, sich für Nachhaltigkeit besonders zu interessieren? Warum?
Als Jugendlicher haben mich die Eltern ermuntert die Kreislaufprozesse zu lernen, indem ich lernte nur saisonale Gemüse und Früchte zu konsumieren. Im Fabrikbistro beziehen wir das Gemüse und Früchte beispielsweise vom Lebensraum Winterthur und bezahlen gerne das dreifache. Ich schaue auf kurze Transportwege.

Wie nahe an der 2000-Watt-Gesellschaft leben Sie persönlich?
Noch weit davon entfernt (über 5‘000)
Auf halbem Weg (3 – 5‘000)
Nahe dran (2 – 3‘000)
Ich weiss es nicht

Können wir Dank technischen Innovationen ihren Standard halten oder glauben Sie, dass wir uns einschränken müssen?
Wenn wir alle bereit sind uns einzuschränken und in erneuerbare Energien zu investieren, (ich beteilige mich aktiv bei myblueplanet.ch) dann ist es möglich. Beispiel: Ich versuche möglichst wenig Papier auszudrucken und fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und unterstütze Wohnen und Arbeiten in Winterthur.

Welche Chancen sehen Sie in einer Veränderung der Gesellschaft?
Dass wir uns bewusst werden, dass nicht alles im Ueberfluss vorhanden ist und viele Güter nicht erneuerbar sind. Ich sage daher “Weniger ist Mehr” und verzichten auf einen Fernsehr in unserer Familie. Zudem zeige ich meinen Kindern die Stoffflüsse aus Wasser, Kehricht, Altpapier und Grüngut.

Auf welchen „Luxus“ verzichten Sie nur ungern und wo fällt es Ihnen leichter (Reisen, Mobilität, günstige im Ausland hergestellte Produkte, importierte Lebensmittel, grosszügiger Raumbedarf etc.)?
Verzicht fällt mir schwer: Auf Strom und Wasser, sowie Gottlieber Hüppen
Darauf könnte ich leicht verzichten: Auf Erdbeeren aus Portugal. Ich bevorzuge lieber lokale Produkte – z.B. Spargeln

Wie viel würden Sie für ein T-Shirt bezahlen, das sozial und ökologisch nachhaltig hergestellt wurde?
Mindestens Fr. 30.–, im Sinne von fair trade und stop Armut!

Wenn Sie die Macht hätten, was würden Sie sofort ändern?
Ich würde mehr Solardächern bewilligen und den fair trade Handel fördern.

Ihr persönlicher Nachhaltigkeitstipp zum Nachahmen?
Sich aktiv in Winterthur bei myblueplanet.ch zu engagieren und bei unseren Bauern einkaufen am Wochenmarkt.

Stadtpräsident: Michael Künzle

Vorname, Name: Michael Künzle
Wohnort, Lebenssituation: Winterthur, 47, verheiratet, vier Kinder
Beruf: Stadtrat
Engagement in Nachhaltigkeit: beruflich: Vorsteher Dept. Sicherheit und Umwelt

Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit?
Sehr wichtig. Wir haben die Nachhaltigkeit in den stadträtlichen Legislaturschwerpunkten auf die oberste Stufe gestellt und arbeiten täglich daran, bezüglich Nachhaltigkeit besser zu werden.

Wie nahe an der 2000-Watt-Gesellschaft leben Sie persönlich?
Noch weit davon entfernt (über 5‘000)
Auf halbem Weg. Gemäss Rechner: 4’878 Watt
Nahe dran (2 – 3‘000)
Ich weiss es nicht

Können wir Dank technischen Innovationen ihren Standard halten oder glauben Sie, dass wir uns einschränken müssen?
Beides. Wir müssen lernen, bewusster zu leben, aber dürfen auch auf den technischen Fortschritt bauen.

Welche Chancen sehen Sie in einer Veränderung der Gesellschaft?
Ein Umdenken in unserer Gesellschaft würde beispielsweise zur Energiewende führen, die den Einsatz von erneuerbarer Energie selbstverständlich machen würde.

Auf welchen „Luxus“ verzichten Sie nur ungern und wo fällt es Ihnen leichter (Reisen, Mobilität, günstige im Ausland hergestellte Produkte, importierte Lebensmittel, grosszügiger Raumbedarf etc.)?
Verzicht fällt mir schwer: Aus einer Metzgersfamilie stammend kommt ein Verzicht auf Fleischkonsum für mich nicht in Frage.
Darauf könnte ich leicht verzichten: Fernsehkonsum

Wie viel würden Sie für ein T-Shirt bezahlen, das sozial und ökologisch nachhaltig hergestellt wurde?
Wir müssen bewusster einkaufen. Deshalb darf ein T-Shirt aus solch einer Produktion auch teurer sein.

Als Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident würde ich bezüglich Nachhaltigkeit sofort ändern?
Meine Vision ist, dass die Dächer von Winterthur voll von Solaranlagen wären. Die Sonne liefert ein Mehrfaches an von der Menschheit benötigter Energie. Nutzen wir sie.

Stadträtin Yvonne Beutler

Vorname, Name: Yvonne Beutler
Wohnort, Lebenssituation: Winterthur
Beruf: lic.iur. / Friedensrichterin
Engagement in Nachhaltigkeit: Gemeinderätin SP / Patronat “DESIGNGUT – Schweizer Designmesse für nachhaltige Produkte”

Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit?
Als Mutter ist es mir besonders wichtig, meinem Sohn einen rücksichtsvollen Umgang mit den natürlichen Resourcen vorzuleben und dazu beizutragen, dass auch nachkommende Generationen eine intakte Umwelt vorfinden.

Wie nahe an der 2000-Watt-Gesellschaft leben Sie persönlich?
[  ] Noch weit davon entfernt (über 5‘000)
[X] Auf halbem Weg (3 – 5‘000)
[  ] Nahe dran (2 – 3‘000)
[  ] Ich weiss es nicht

Können wir Dank technischen Innovationen ihren Standard halten oder glauben Sie, dass wir uns einschränken müssen?
Bislang wurden die Verbesserungen, welche dank Innovationen erzielt werden konnten, durch erhöhten Konsum wieder zunichte gemacht; es braucht deshalb dringend ein Umdenken – und um einen gewissen Verzicht werden wir kaum herumkommen.

Welche Chancen sehen Sie in einer Veränderung der Gesellschaft?
Ohne ein Umdenken werden wir die Ziele der 2000-Watt/1-Tonne-CO2-Gesellschaft nicht erreichen. Es braucht die Bereitschaft eines jenen, sich für nachhaltiges statt bequemes Handeln zu entscheiden.

Auf welchen „Luxus“ verzichten Sie nur ungern und wo fällt es Ihnen leichter (Reisen, Mobilität, günstige im Ausland hergestellte Produkte, importierte Lebensmittel, grosszügiger Raumbedarf etc.)?
Verzicht fällt mir schwer: unser Zuhause
Darauf könnte ich leicht verzichten: Import-Lebensmittel

Wie viel würden Sie für ein T-Shirt bezahlen, das sozial und ökologisch nachhaltig hergestellt wurde?
So viel, wie es kostet. Mir sind insbesondere faire Produktionsbedingungen ein grosses Anliegen. Es kann nicht sein, dass andere Menschen Schaden nehmen, nur damit wir chice Klamotten tragen können.

Als Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident würde ich bezüglich Nachhaltigkeit sofort ändern?
Wenn ich als Stadtpräsidentin einen Zauberstab hätte, würde ich all diejenigen, welche nicht zwingend auf das Auto angewiesen sind, in den ÖV zaubern und dafür sorgen, dass dieser zügig vorankommt.

Ihr persönlicher Nachhaltigkeitstipp zum Nachahmen?
Ferien in Winterthur statt im Ausland, Velo statt Auto, Duschen statt Baden, Bio-Produkte und immer eigene Einkaufstasche dabei haben.

Club of Rome

The Club of Rome was founded in 1968 as an informal association of independent leading personalities from politics, business and science, men and women who are long-term thinkers interested in contributing in a systemic interdisciplinary and holistic manner to a better world.

The Club of Rome members share a common concern for the future of humanity and the planet.

Club of Rome
International Centre
Lagerhausstrasse 9
CH-8400 Winterthur

Tel.: 052-244-0808
Email: info@clubofrome.org

http://www.clubofrome.org

CARDUN Spiralrhetorik™

Ein neuer Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden von Organisationen und ihren beteiligten Menschen     

Wir beraten smarte Projekte für grosse Probleme, coachen um sich zu entfalten und zu verändern, supervisionieren um die wichtigen Umsetzungspunkte zu finden. Das sind grosse Töne – aber wahr. Nichts ist unveränderbar – besonders wenn es nachhaltig wirkt.

www.spiralrhetorik.com

Alte Kaserne – Kulturzentrum

Ein Ort für die Menschen aus Winterthur und Umgebung

Die Alte Kaserne Kulturzentrum ist in der Stadt Winterthur ein bedeutender Ort für Soziokultur und für den kulturellen Austausch. Das Kulturzentrum soll der Bevölkerung, den Menschen aus Winterthur und Umgebung den Zugang zu kulturellem Schaffen erleichtern.

http://www.altekaserne.winterthur.ch

Afro-Pfingsten Festival

Afro-Pfingsten berührt jährlich zu Pfingsten Zehntausende von Besuchern im Herzen von Winterthur und lädt zum grössten Schweizer Afrika & Weltmusik Festival.
The Soul of Africa» berührt jährlich zu Pfingsten Zehntausende von Besuchern im Herzen von Winterthur und lädt zum grössten Afrika & Weltmusik Festival der Schweiz.

http://www.afro-pfingsten.ch